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Gottscheer Landsmannschaft
Kontakt
Obmann Otto Tripp Pitzelstättenweg 37 9061 Wölfnitz Tel.: 0463/40026 E-Mail: e-m-a.tiefenbacher@chello.at oder     otto.tripp@aon
Kurzbeschreibung
Das Gottscheer Land liegt ca. 60 km südöstlich von Laibach (Unterkrain). Es hat eine Größe von 860km2 . Die Bewohner Gottschees sprachen ausdrücklich deutsch und behielten auch ihre alte Sprache aus dem Mittelalter die auch heute noch geredet wird. Nach dem 1. Weltkrieg fiel das Gottscheer Gebiet zum Staate SHS. Es begann eine völkische Unterdrückung. Dies veranlasste viele Gottscheer zur Auswanderung nach Übersee. Im 2. Weltkrieg (Balkanfeldzug) wurde das Gottscheer Gebiet von Italien besetzt. Italien und das Deutsche Reich beschlossen die Umsiedlung der Gottscheer in das Gebiet Rann/Gurkfeld in der damals von Deutschland besetzten Untersteiermark. Nach dem Zusammenbruch wurden sie von dort vertrieben; viele kamen in Lagern (Tüchern, Sternthal, Herbertstein) ums Leben. Die Flüchtlinge erlitten furchtbare Strapazen, bis sie das rettende Österreich erreichten. Von hier wanderten viele Ende der Fünfziger Jahre und später nach Übersee aus. Heute ist es so, dass ein großer Teil der Landsleute in den USA und Kanada lebt, andere sind in Europa und Österreich verblieben. Im einstigen Gottscheerland leben noch einige, die sich freilich aufgrund der gegebenen Verhältnisse nicht immer offen zum Gottscheertum bekennen wollen. Die Gottscheer sind in Vereinigungen organisiert, die in einer Arbeitsgemeinschaft zusammengefasst sind und jährlich während der Gottscheer Kulturwoche in Klagenfurt tagen. In Übersee sind die Landsleute in vier großen Vereinen zusammengefasst, in Österreich gibt es Landsmannschaften in Wien, Graz und Klagenfurt sowie Landesgruppen in Deutschland. Zwei Vereinigungen wurden in der alten Heimat gegründet, der Verein Gottscheer Altsiedler in Pöllandl und der Verein Peter-Kosler in Laibach.
Gruppentracht
Berichte und Infos
Die Männer tragen weiße Leinenhemden und -Hosen, darüber grüne ärmellose Gehröcke und rote Krawatten, dazu schwarze Hüte. Die Frauen haben weiße Leinenblusen mit Spitzenkrägen, weiße Leienenröcke und darüber hell- grüne, ärmellose Gehröcke. Weiße, bestickte Kopftücher und rote Borten als Schleifen vorne ergänzen diese historische Tracht.
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