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Die  Kärntner Landsmannschaft
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Die neue Kärntner Landesverfassung lehne ich persönlich und als Obmann des Rates der Kärntner Slowenen aus geschichtlichen, rechtlichen, politischen, sprachlich-kulturellen, moralischen  und anderen Gründen ab. Auch aus christlichen.  Dr. Zdravko Inzko  Warum ich die neue Verfassung ablehne (aus Novice, Klagenfurt, Nr. 23, S. 4 ; 9. 6. 2017) (Auszugsweise Übersetzung; A.d.Ü.)  Die neue Kärntner Landesverfassung lehne ich persönlich und als Obmann des Rates der Kärntner Slowenen aus geschichtlichen, rechtlichen, politischen, sprachlich-kulturellen, moralischen  und anderen Gründen ab. Auch aus christlichen. 	Die Geschichte lehrt uns, dass unsere alte Muttersprache die erste Landessprache war, haben sich die Slawen  etwa 100 bis 150 Jahre vor den Baiern angesiedelt.  (…) Und für diese antike, wundervolle (zweite) Landessprache war in der neuen Landesverfassung kein Platz. Nicht nur das. Die Abgeordneten des Landtages und Mitglieder der Zukunftskoalition, Wieser, Malle und Hueter prahlen in Inseraten sogar auf solch eine Art: „Erstmals ist in der Landesverfassung Deutsch als Landessprache festgeschrieben. Damit ist das klare Bekenntnis zu unserer Heimat, zu unserer Kultur (!) in der Landesverfassung verankert.“ Damit prahlen die Abgeordneten der ( christlichen ) Volkspartei, für die neue Verfassung haben natürlich auch die Sozialisten und die Grünen gestimmt.  Bei den Grünen hat noch besonders die Abgeordnete Lesjak  enttäuscht, die auf besonders grobe und emotionale  Weise die couragierten und selbstbewussten Studentinnen und Studenten angegriffen hat, die als Zuschauer im Landtag auf qualitative Weise mit dem ergreifenden Lied von Valentin Polanšek, mit der wunderbaren Melodie von Roman Verdel gegen die deutsche Sprache als einziger Landessprache in Kärnten protestiert haben ( Steh auf und wehr dich, wenn du ein wahrer Sohn eines freiheitsliebenden Vaters bist….). (…) Wenn wir alles zusammenfassen, war das Verfahren der letzten drei Jahre außer- ordentlich enttäuschend. Wenn man nämlich die neue Landesverfassung durchliest, dann wird die slowenische Volksgruppe zwar in einem Nebensatz erwähnt, es ist das eine Gemeinschaft, die – nach dem Wortlaut der neuen Verfassung – die deutsche Landessprache spricht. (…) Wir lassen uns die zweite  Landessprache nicht nehmen…. (…) Es wird der bittere Beigeschmack bleiben, wie jene, die die Macht haben, mit denen umgehen, die keine haben. Halt ein Bild der Denkweise des heutigen politischen Kärnten und die Reflexion des Einflusses einiger Landes – und Gemeindepolitiker. Weiterlesen Weitere Artikel