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Kultur Land Menschen
Die Kärntner Landsmannschaft
KLM, Bahnhofstraße 26/5, A9010 Klagenfurt, Telefon +43 463 513423-0, e-Mail: office@k-landsmannschaft.at ZVR:168 57 14 77
Es gab bis in die 1990er Jahre an der Drau/ Drava zwischen Völkermarkt/ Velikovec und Edling/ Kajzaze eine Fläche, die im Flächenwidmungsplan für ein AKW reserviert war – gleich neben dem Kraftwerk in Edling in Edling/ Kajzaze. In Kärnten war Atomkraftwerk geplant (Auszugsweise aus: volksgruppen.orf.at/slovenci/meldungen, 18. 5. 2026) 1978 hat sich Österreich mit knapp mehr als 50 % gegen den Ausbau der Atomenergie ausgesprochen. Bis zur Katastrophe von Tschernobyl 1986 blieb das bereits gebaute AKW Zwentendorf in Niederösterreich betriebsbereit. Auch für Kärnten gab es atomare Pläne. 3,33 Prozent Anteil am AKW Zwentendorf hatte damals Kärnten über die KELAG. Der Anteil an dem Milliardengrab beträgt, auf heute umgerechnet, etwa 160 Millionen Euro. Trotz des „Nein“ bei der Volksabstimmung blieb vieles beim Alten. Stefan Zach von der EVN sagte: „Es gab einige, die haben nach wie vor daran geglaubt, die haben gesagt, na ja, das Kraftwerk ist fix und fertig, man müsste eigentlich nur auf den roten Knopf drücken, um die Anlage in Betrieb zu nehmen. Die Politik wird ihre Meinung schon noch einmal ändern und wir können das Kraftwerk dann in ein, zwei oder drei Jahren doch in Betrieb nehmen.“ Zwentendorf war in der Planung nicht das einzige AKW in Österreich, neben einem weiteren an der Donau war Nummer drei in Kärnten geplant. Es gab bis in die 1990er Jahre an der Drau/ Drava zwischen Völkermarkt/ Velikovec und Edling/ Kajzaze eine Fläche, die im Flächenwidmungsplan für ein AKW reserviert war – gleich neben dem Kraftwerk in Edling in Edling/ Kajzaze.