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Kultur Land Menschen
Die Kärntner Landsmannschaft
KLM, Bahnhofstraße 26/5, A9010 Klagenfurt, Telefon +43 463 513423-0, e-Mail: office@k-landsmannschaft.at ZVR:168 57 14 77
Zitate, Übersetzungen, Rezensionen
„Offensichtlich sind wir Slowenen zu kompliziert und Klugscheißer.“ Protest nur dann, wenn es sich um die „Tschuschenpogača“ handelt? (In den Novice, Klagenfurt; Nr. 27 vom 10.7.2026 finden sich einige bemerkenswerte Aussagen; A.d.ü.) Seite 2, Janko Kulmesch zur Debatte mit dem Stadttheaterintendanten Aron Stiehl ber das „Negerbrot“ der Klagenfurter Konditorei Zehrer.: „Die Kärntner Politik, auÿer den Grnen, hat entweder geschwiegen oder aber zu verstehen gegeben, dass in Wahrheit an allem Stiehl selber schuld sei.“ „Und wie schauen die Angehörigen der slowenischen Minderheit auf diese Angelegenheit? Ich frchte mich, dass sich viele nicht von der deutschsprachigen Gesellschaft unterscheiden. (…) Es wäre nicht das erste Mal, dass wir schweigen, wenn andere Minderheitengemeinschaften Opfer des Rassismus und Chauvinismus sind, selber aber schreien wir laut auf, wenn wir uns diskriminiert fhlen und erwarten von anderen Solidarität. Deshalb wrde ich mich nicht wundern: Wenn sie in Kärnten beginnen wrden auch „Tschuschenpogača“ zu verkaufen, wrden wir protestieren und Solidarität suchen, danach aber bald vergessen, dass Solidarität keine Einbahnstraÿe ist.“ Seite 3, Meta Vouk zum antifaschistisches Camp: „Das heurige antifaschistische Lager wird vom 1. bis zum 6. September am Turnersee und nicht mehr beim Perschmann ablaufen,… Die Organisatoren veranstalten in der Vorbereitung zahlreiche Infoabende ua. in Österreich, Slowenien und Italien. … Zur Teilnahme sind vor allem Einheimische eingeladen.“ Seite 3, Volksgruppengesetznovelle, Kritik aus der slowenischen Regierung „… erzeugt in Slowenien Unverständnis“: Die Minister Mihael Zupančič und Suzana Lep Şimenko in einer Aussendung „brachten ihre Enttäuschung und die Hoffnung zum Ausdruck, dass die Novelle doch noch ergänzt werden wrde.“ Seite 14, Sigi Kolter, Lehrer und Sänger beim Oktett Suha: „Offensichtlich sind wir Slowenen zu kompliziert und Klugscheiÿer. (…) Was ntzt es uns, wenn die Gesetze die Zweisprachigkeit ermöglichen, wir aber keine Leute haben, die sie durchsetzen könnten oder wollten.“ Seite 16, Domplatzinitiative in Klagenfurt: Sie lud am 3. Juli zum 6. Mal zur Veranstaltung „Befreit/Svobodni. Bei einer kleineren Teilnahme des Publikums als in den vergangenen Jahren, dafr aber in einer hervorragenden Stimmung war die Veranstaltung der Vernetzung der Initiativen und der Vereine zugedacht.“ Toni Olip, 74 jähriger Teilnehmer aus Zell/Schaida zur Veranstaltung: „Diese Veranstaltung bewegt sich vollkommen neben den historischen Fakten, nämlich in die Richtung, als ob die Partisanen das Volk befreit hätten. Das Verschleppten- Denkmal auf dem Domplatz erinnert an Fakten, die einfach stattgefunden haben. Den Organisatoren rate ich, sich der Geschichte mit dem Lesen von Literatur anzunähern, die ihre Denkstrukturen bersteigt.“ Seite 20, Klaus Schöberger, Professor an der Uni Klagenfurt: Heute aber ist interessant, dass die slowenische Minderheit im Vergleich zur deutschsprachigen Bevölkerung sogar bessere Berufschancen hat und sie auch erfolgreicher ausntzt. Mein Doktorand Milan Obid hat in seiner Untersuchung gezeigt, dass der berufliche Aufstieg auch mit dem gesellschaftlichen Fortschritt mit der Grndung des Slowenischen Gymnasiums im Jahre 1957 eng verbunden ist. Das hat zwar die Verhältnisse verbessert, hat aber nicht zwingend das Ansehen der slowenischen Sprache verbessert.“
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