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Kultur Land Menschen
Die Kärntner Landsmannschaft
KLM, Bahnhofstraße 26/5, A9010 Klagenfurt, Telefon +43 463 513423-0, e-Mail: office@k-landsmannschaft.at ZVR:168 57 14 77
Was aber die die nationalbewussten slowenischen Intellektuellen anlangt, so haben diese mit großer Mehrheit die jugoslawische Option unterstützt. Es gibt nur wenige Beispiele, dass bewusste Slowenen gegen die Teilung des Landes gewesen wären.“ Interview mit Teodor Domej, Historiker Es waren mehr für Jugoslawien als für die slowenische Partei (aus Novice, Klagenfurt, Nr. 2, S.14 und 15, 18.1.2019) (Auszugsweise Übersetzung; A.d.Ü.) ( Domej liefert in seinen Äußerungen Informationen, die einigen Einblick in die tatsächlichen ethnischen Gegebenheiten in Kärnten vor und zur Zeit der Volksabstimmung geben. Indirekt bestätigt er aber auch, dass die „Windischen“ keine bloße Erfindung der „Deutschtümler“ sind.) „Die Slowenen haben (im Jahre 1918, A.d.Ü.) danach gestrebt, dass alle von den Slowenen besiedelten Gebiete dem neuen südslawischen Staatsgebilde zufallen sollten,…“ „Dennoch muss auch etwas anderes betont werden. Die nationalpolitische Orientierung der slowenisch sprechenden Bevölkerung Kärntens war nicht einheitlich. Ein großer Teil der Menschen, die in Kärnten slowenisch sprachen, zeigte für die jugoslawische Option keine Begeisterung und war und stellte sich ihr auch entgegen. (Die Windischen? A.d.Ü.) Ein großer Teil der slowenischen Bevölkerung stand unter sehr starkem Einfluss der deutschnationalen Volksbewegung.“ „Die slowenische Bevölkerung stand von allem Anfang der nationalen Phase unter dem Einfluss der deutschnationalen Ideologie, (…) Also, ich bin Kärntner, spreche slowenisch, aber mit den Slowenen jenseits der Karawanken habe ich keinerlei Verbindung, weil ich sie nicht einmal verstehe. Das war eigentlich der Kern der These.“ „Selbstverständlich (war die Kärntner slowenische Führung für eine Vereinigung mit den jugoslawischen Völkern, A.d.Ü.), gab es doch keine andere Lösung für die Kärntner Slowenen, als sich mit Jugoslawien zu vereinigen. Das war für sie die einzige Option.“ „Tatsächlich haben 10% im Jahre 1911 für die slowenische Partei gestimmt. Das bedeutet, dass mehr als die Hälfte nicht für die slowenische Partei gestimmt hat, weil der Anteil der slowenischen Bevölkerung in Kärnten damals wenigstens 25 oder gar 30% betragen hat. Da sieht man schon die innere Differenzierung. Was aber die nationalbewussten slowenischen Intellektuellen anlangt, so haben diese mit großer Mehrheit die jugoslawische Option unterstützt. Es gibt nur wenige Beispiele, dass bewusste Slowenen gegen die Teilung des Landes gewesen wären.“ „Ich stimme damit so weit überein, dass am 10. Oktober 1920 ein größerer Teil der Kärntner Wahlberechtigten für die Vereinigung mit Jugoslawien gestimmt hat als die Kärntner slowenische Partei Wähler gehabt hatte.“
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