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200 Jahre Franziszeischer Kataster Von Elisabeth Janeschitz 200 Jahre Franziszeischer Kataster Von Elisabeth Janeschitz Am 23. Dezember 1817 wurde von Kaiser Franz dem I. von Österreich mit dem „Allerhöchsten Grund – und Gebäudesteuerpatent“ der Beginn der Arbeiten für die Erstellung des Franziszeischen Katasters verfügt. In der Einleitung des sogenannten Grundsteuerpatents sind die grundsätzlichen Ziele für die Einführung dieses „Stabilen Katasters“ angeführt, allen voran jenes der gerechten Besteuerung gleichermaßen in allen Provinzen. Die leitenden Gesichtspunkte bei dem Unternehmen, einen stabilen Kataster entstehen zu lassen, waren vor allem die „Anwendung des Begriffes der strengsten Gerechtigkeit“ durch die gerechte Besteuerung ohne Rücksicht auf die persönliche Stellung des Grundbesitzers, durch die Besteuerung ausschließlich des Reinertrages, der unter anderem auch durch Schätzung der Bodengüte ermittelt wurde, und vor ßige Erfassung aller Grundstücke durch Vermessung und zeichnerische Darstellung der Grundstücke in der Katastralmappe. [1] Heute ist vor allem die zeichnerische Darstellung unter dem Namen Franziszeischer Kataster bekannt, obwohl das Gesamtoperat aus weiteren DDer Weg zum Franziszeischen Kataster wurde bereits von Kaiserin1 Maria Theresia (1740–1780), der Großmutter von Kaiser Franz dem I. von Österreich, ganz wesentlich mit dem „Patent vom 14. Juli 1756. Vereinheitlichung des Mass- Systems in Niederösterreich“ vorbereitet. Mit diesem Patent wurde für das Erzherzogtum Österreich unter der Enns ein einheitliches Maß – und Gewichtssystem eingeführt.
Leitartikel Leseprobe Redaktion
Dieses einheitliche Maßsystem wurde etwas später für die gesamten Erbländer und Provinzen als gültig eingeführt. Davor waren verschiedene Maßsysteme zur Anwendung gekommen, dies hätte eine homogene Vermessung und zeichnerische Darstellung in dem Ausmaß des Franziszeischen Katasteres unmöglich gemacht. Kaiserin Maria Theresia hatte, unter heutigen Gesichtspunkten betrachtet, die erforderliche Standardisierung.
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